WordPress Performance

Auch so ein Thema, zu dem schon viel geschrieben wurde… Ich will mich gar nicht lange mit Details aufhalten – hier sind meine Testergebnisse mit den gängigen Webtools (zuletzt geprüft am 19.09.2014).

Zuerst die Werte der alten Seite mit Yoko als Vergleich (Cache aktiviert)

Das neue Theme ohne Titelbilder mit deaktiviertem Cache liefert

  • Google PageSpeed Insights:
    mobil 78/100, Nutzererfahrung 89/100, Desktop 92/100
  • Pingdom Website Speed Test: 98/100
  • GTmetrix: PageSpeed grade A (90%), YSlow grade B (87%)
  • WebPagetest.org
    first byte time: F, Keep-alive: A, compress transfer: A, compress images: A, cache static content: C

Mit aktiviertem Cache ergeben sich nur leicht andere Ergebnisse:

  • Google PageSpeed Insights
    mobil 78/100, Nutzererfahrung 89/100, Desktop 92/100
  • Pingdom Website Speed Test: 97/100
  • GTmetrix: PageSpeed grade A (95%), YSlow grade A (92%)
  • WebPagetest.org
    first byte time: A, Keep-alive: A, compress transfer: A, compress images: A, cache static content: B

Mal sehen, ob und wie weit sich das in Zukunft noch verbessern läßt und wie sich die Titelbilder auf die Performance auswirken…

[update 22.09.2014]
Nachdem jetzt auch Titelbilder angezeigt werden, wird es Zeit für eine neue Messung, natürlich mit aktiviertem Cache. Die Titelbilder haben bei Catch Evolution immerhin 65% mehr Pixel, das dürfte sich trotz Optimierung irgendwie bemerkbar machen – jedenfalls solange ich noch nicht auf echte responsive images umgestellt habe.

  • Google PageSpeed Insights
    mobil 72/100, Nutzererfahrung 89/100, Desktop 91/100
  • Pingdom Website Speed Test: 100/100
  • GTmetrix: PageSpeed grade B (86%), YSlow grade A (92%)
  • WebPagetest.org
    first byte time: B, Keep-alive: A, compress transfer: A, compress images: B, cache static content: A

Unterm Strich hat sich die Umstellung auf ein anderes Theme zumindest im Hinblick auf die Performance schonmal gelohnt.

Nicht zu verachten sind natürlich auch die Hinweise der diversen Tools, wie die Performance verbessert werden kann. GTmetrix bietet z.B. gleich optimierte Versionen von noch nicht ganz optimalen Bildern an, die kann man dann gleich in die eigene Mediathek übernehmen…

[update 26.09.2014]
Inzwischen sind auch die Bilder komplett auf angepasste Formate („responsive images“) umgestellt, was sich zusammen mit noch ein paar zusätzlichen Optimierungen sehr positiv auf die Messwerte auswirkt:

  • Google PageSpeed Insights
    mobil 84/100, Nutzererfahrung 89/100, Desktop 92/100
  • Pingdom Website Speed Test: 100/100 (load time 1,17s)
  • GTmetrix: PageSpeed grade A (97%), YSlow grade A (90%)
  • WebPagetest.org
    first byte time: A, Keep-alive: A, compress transfer: A, compress images: B, cache static content: B
    First view: 2,929s, repeat view: 1,072s

Aufgeräumt

Es ist, wie es ist: ab und an muss man mal aufräumen, so schwer es auch fällt.

Yoko war ein tolles Theme, genau genommen ist es das immer noch. Aber irgendwie hatte ich in letzter Zeit verstärkt Probleme mit dem Menü auf Mobilgeräten: die Unterpunkte wollten sich partout nicht zeigen. Da ich kein Programmierer bin kann ich mir an dieser Stelle nicht wirklich selbst helfen; zusätzlich hatte ich auch mal wieder Lust auf ein neues Design – eine willkommene Gelegenheit, auch mal wieder einen Blick auf Performance und alte (liebgewonnene) Plugins zu werfen. Die eine oder andere Funktionalität ist im Lauf der letzten Jahre eben doch schon in den WordPress Core aufgenommen worden, da braucht man einfach kein Plugin mehr für.

Die gängigen Webtools liefern ganz gute Resultate für die Performance, ein paar Dinge werde ich aber sicherlich noch weiter optimieren.

ToDo:

  • Titelbilder auf das neue Theme anpassen:
    Yoko wollte 1102x350px, Catch Evolution möchte 1600×400 haben – entweder passe ich das Theme an oder meine Bilder
  • ?
Farbtemperaturen

Licht, Strom und Lichtstrom

Strom sparen ist ja im Trend, herkömmliche Glühbirnen werden allmählich vom Markt verschwunden und durch energiesparende Leuchtmittel ersetzt. So weit, so gut. Früher oder später steht man aber vor der Neuanschaffung als Ersatz für eine kaputte Glühbirne – and dann fängt die Verwirrung an: die alte Birne hatte 75W, das steht ja drauf. Aber die neuen Leuchtmittel haben deutlich weniger (sonst wären sie ja nicht energiesparend), dafür ist aber zusätzlich zur Leistung in W meistens ein Lichtstrom in Lumen (lm) angegeben.
Die elektrische Leistung bezieht sich nur auf den Stromverbrauch, wogegen der Lichtstrom sich auf die gesamte abgegebene Lichtmenge (also die Helligkeit) der Lampe bezieht. Dummerweise sind Lichtstrom und elektrische Leistung nicht einfach so direkt miteinander vergleichbar – mal abgesehen davon, dass mehr Leistung in der Regel auch mehr Lichtstrom zur Folge hat. Zum Glück gibt es dafür Tabellen, die einem den Vergleich erleichtern – eine davon ist diese hier:

GlühbirneLEDLeuchtstofflampeHalogenlampe
15 W136 lm125 lm (~3 W)119 lm (~10 W)
25 W249 lm229 lm (~5 W)217 lm (~20 W)
40 W470 lm (~5 W)432 lm (~7 W)410 lm
60 W806 lm741 lm (~11 W)702 lm (~35 W)
75 W1055 lm970 lm (~15 W)920 lm (~50 W)
100 W1521 lm1398 lm (~18 W)1326 lm (~75 W)
150 W2452 lm2253 lm (~30 W)2137 lm (~100 W)
200 W3452 lm3172 lm (~36 W)3009 lm

Heißt also: als Ersatz für eine 60 W Glühbirne brauche ich eine LED-Leuchte mit einem Lichtstrom von 806 lm, um das gleiche Erlebnis von Helligkeit zu haben. Oder umgekehrt: Eine LED-Leuchte mit 250 lm ist nur in etwa so hell wie eine 25 W Glühlampe.

Aber der Lichtstrom ist nicht alles, was beachtet werden muss: die Farbtemperatur spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Leider verhält sich die Farbtemperatur umgekehrt zum allgemeinen Sprachgebrauch: „warmes“ Licht (=viel Wärme, wenig Helligkeit, rötlich) hat eine niedrige Farbtemperatur, „kaltes“ Licht (=wenig Wärme, viel Helligkeit, bläulich) hat eine hohe Farbtemperatur. Folgende Anhaltswerte kann man zum Vergleich heranziehen:
Kerzenlicht 1500 K
Glühlampe (40 W) 2600 K
Glühlampe (200 W) 2700 K
Halogenlampe 3000 K
Leuchtstofflampe (kaltweiß) 4500 K
Tageslicht 6500 K

Oder etwas allgemeiner:
<3300 K = warmweiß
3300 – 5300 K = neutralweiß
>5300 K = tageslichtweiß
Farbtemperaturen
Mehr Details zum Thema findet man u.a. bei Netzmafia.

Bye-Bye, Sugarsync

Man kann sicherlich endlos lange darüber diskutieren, ob und welche Dienstleistungen im Internet kostenlos verfügbar sein sollten – ich gebe zu, dass ich im privaten Gebrauch eher zu kostenlosen Angeboten tendiere (wohl wissend, dass ich dort oft auch selbst die Ware bin und nicht der Kunde).

Wenn dann ein kostenloses Angebot auf einmal kostenpflichtig wird, trennen sich unsere Wege – die im Preis enthaltenen tollen Zusatzfeatures sind meistens an meinem persönlichen Bedarf vorbei (ansonsten hätte ich ja gar nicht erst mit der Nutzung des kostenlosen Paketes angefangen). sugarsync_upgrademailEin aktuelles Beispiel ist Sugarsync, bei denen ich seit geraumer Zeit 5 GB Cloudspeicher nutze. Mehr brauche ich nicht, von daher haben mich die größeren Pakete (ab 30 GB aufwärts) nie interessiert.

Warum also sollte ich jetzt 60 GB (kleinere Pakete werden nicht mehr angeboten) bezahlen, wo ich doch schon von den 5 GB nur knapp 3 nutze? :irre:

Auch ein noch so toller Rabatt von 75% (im ersten Jahr) wird mich nicht dazu bringen, mein Geld für etwas auszugeben, was ich in dieser Form schlicht und ergreifend nicht brauche.

Also leiste ich gern meinen kleinen Beitrag zur Rentabilisierung der Kundenstruktur bei Sugarsync und verabschiede mich, höchstwahrscheinlich auf Nimmerwiedersehen.

Zumal es ja mit ownCloud eine durchaus brauchbare Alternative gibt. Bisher hatte ich beide parallel im Einsatz, das wird sich jetzt wohl ändern.

Ausprobiert: Peterson SC-1 StroboClip Tuner

Preislich ist das mit 69€ (bei Thomann) eher der Mercedes unter den Clip-on Stimmgeräten – trotzdem war ich neugierig, ob er wirklich auch so viel besser ist, wie er teurer ist (bspw. als der Planet Waves Minituner für 17,90€).

Beim Auspacken gibt er sich erstmal unhandlich in seiner würfelförmigen Blechdose. Die ist zwar schick, passt aber mit 7cm Kantenlänge nirgendwo mehr richtig rein, jedenfalls nicht bei mir. Das Zubehörfach im (Ukulelen-)Koffer ist zu klein und in den Gigbags ist sowieso kaum Platz für irgendwas. Zum Glück ist der Tuner selbst dann doch etwas handlicher, vor allem läßt er sich ganz gut zusammenfalten – so passt er dann auch in den Koffer. Auch hier wieder viel Blingbling mit einem Metallgehäuse (allerdings mit Seitenteilen aus Plastik); das wiederum sitzt auf einer griffigen Klemmhalterung aus Kunststoff. Die Anzeigeeinheit ist in fast alle Richtungen mit leichten Rasten drehbar, so kann man den Tuner bequem an der besten Stelle anklemmen und hat die Anzeige mit der orangenen Hintergrundbeleuchtung trotzdem immer gut im Blick.

Wo genau die beste Stelle ist, muss man ausprobieren. An der Ukulele gibt’s ja nicht soviel Platz an der Kopfplatte wo der Clip hinpasst…. Bei der Flea mit der offenen Kopfplatte ist es noch schwieriger: ganz hinten am Ende ist nicht optimal, besser ist es vorne am Übergang zum Griffbrett (da wo bei mir normalerweise der Minituner wohnt). Bei „normalen“ Kopfplatten läßt sich der Peterson schön mittig zwischen den Stimmwirbeln anklemmen und bleibt auch fest sitzen ohne zu verrutschen; die Halterung macht einen wirklich soliden Eindruck.

Betrieben wir der Tuner mit einer handelsüblichen CR2032 Knopfzelle, die sogar ein eigenes Fach im Inneren der Blechdose hat; die Batteriehalterung aus Plastik ist auch ohne Beschriftung verpolungssicher, falsch herum läßt sie sich nicht wieder einbauen. Eine kleine Bedienungsanleitung in zig verschiedenen Sprachen ist auch dabei, die deutsche Übersetzung wurde allerdings nicht von jemandem mit Deutschkenntnissen gegengelesen und ist dementsprechend teilweise wirr und unverständlich. Auf Englisch ist es jedenfalls besser verständlich.

Die Stroboskopanzeige ist auf jeden Fall erstmal ungewohnt, dafür aber sehr präzise. Peterson gibt eine Genauigkeit von 0,1 cent an – das ist ein Tausendstel Halbtonschritt und liegt auf jeden Fall weit unter dem, was meine ungeschulten Ohren noch an Abweichung hören können. Mit den direkten Mechaniken der Flea wird das Stimmen zum Geduldsspiel, der Tuner zeigt tatsächlich schon minimalste Änderungen der Saitenspannung an. Bei übersetzten Mechaniken geht es naturgemäß etwas einfacher. Spaßeshalber habe ich meine Flea mal mit dem eingebauten BBand Tuner sauber gestimmt und das Ergebnis mit dem Peterson kontrolliert: Es gab natürlich noch Optimierungspotenzial, allerdings nicht so deutlich als dass ich das auf die Schnelle tatsächlich auch hören konnte. Mag sein, dass sich diese Präzision erst im (professionelleren) Zusammenspiel mit anderen Instrumenten wirklich auszahlt – für den Hausgebrauch halte ich sie für übertrieben. Eher was für puristische Musiknerds…..

Technische Details etc. stehen auf der Herstellerseite, die wiederhole ich hier jetzt nicht komplett.

Die diversen Voreinstellungen für temperierte Stimmungen etc. sind für mich unnötig, so viele verschiedene Instrumente habe ich nicht und will ich auch nicht anschaffen.

Mein Fazit: für mich ist das nichts, der Präzisionsgewinn beim Stimmen ist mir zu teuer. In der Preisklasse meiner Ukulelen definitiv ein Overkill.

+ große, leicht ablesbare Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung (orange)
+ jede Menge Einstellmöglichkeiten für unterschiedlichste Instrumente (bis hin zum Dudelsack)
+ „sustain“-Modus für Instrumente, die nicht so lange nachklingen

– unhandliche Dose
– Displaybeleuchtung schaltet sehr schnell wieder ab – gut für die Batterie, aber schlecht zum genauer hinschauen
– teuer (bei Amazon sogar für 130€ gesehen…)

Ausgepackt: Roland mobile AC

Lieferumfang:

Wenn man das passende Kabel parat hat, kann man wirklich „out of the box“ spielen :) Und wie man auf den Bildern unten sieht, ist er zudem noch richtig klein und handlich – also echt portabel.

  • Anleitung
  • Tragegriff (ein Gurt, kein fester Bügelgriff)
  • 6 Batterien (AA, Mignon)
  • Verstärker
  • ein Netzteil ist nicht enthalten, das muss man sich bei Bedarf dazukaufen;
    empfohlen wird das Roland PSB-230EU (ab 29€ im Fachhandel). Bei Laufzeiten von ca. 15 Stunden mit einem Batteriesatz ist das aber verschmerzbar – auch wenn es auf Dauer umweltfreundlicher wäre.

Anschlüsse:

  • Netzteil (9V)
  • Kopfhörer (3,5mm Klinke)
  • Gitarreneingang (6,3mm Klinke)
  • Mikrofoneingang (6,3mm Klinke)
  • Audio 3,5mm Klinke oder Cinch
  • Erdungsschraube auf der Rückseite

Einstellmöglichkeiten:

  • Lautstärke für jeden Eingangskanal
  • Chorus-Effekt für Gitarreneingang (ein/aus)
  • Wide-Effekt (ein/aus)
  • Tone
  • Reverb

Beim Einschalten fällt auf, dass der Verstärker ein leichtes Grundrauschen von sich gibt, selbst wenn alle Regler auf Minimum stehen. Das Rauschen läßt sich mit dem Mikrofonregler auch nach Belieben lauter stellen – ob das so sein soll?

Funktionstest folgt….

Howto: Ford Mondeo

Es ist ja nunmal so, dass ich seit einer Weile schon einen Ford Mondeo fahre. Nach 10 Jahren VW Passat war das auf jeden Fall erstmal eine Umgewöhnung  :? – viele Dinge sind bei Ford anders gelöst, wobei „anders“ das gesamte Spektrum von „gibt’s nicht“ bis „wirklich besser“ umfasst.
Hier in wilder Reihenfolge ein paar Tipps und Tricks, die ich im Lauf der Zeit nützlich fand:

Versionsstand Converse+ (inkl. Testfunktionen)

Taste OK am Lenkrad gedrückt halten, Zündung einschalten. Taste weiter gedrückt halten, bis „Test“ im Display erscheint, dann loslassen. Mit den Pfeiltasten auf/ab am Lenkrad durch die Punkte blättern.

Dank zweier defekter Pixel habe ich inzwischen ein neues Display inkl. der zugehörigen aktualisierten Software – endlich hat auch der Fahrer mal eine Uhr und Temperaturanzeige im direkten Blickfeld (für Nicht-Mondeo-Fahrer: bisher war die einzige Uhr in der rechten unteren Ecke des Navibildschirms, die Temperaturanzeige war irgendwo im Einstellungsmenü versteckt)
Mondeo Display (alt) Mondeo Display (neu)

Versionsstand Navi NX:

NAV und MENU gleichzeitig drücken

Zieleingabe Navigation: Zielvorschlag (Ort, Straße) übernehmen

Folgende Situation: sobald man den ersten Buchstaben einer Stadt, Str., etc. eingibt, wird die letzte Eingabe mit diesem Buchstaben als Vorschlag angegeben – dagegen ist nichts einzuwenden, das erwartet man als Navinutzer einfach. Wenn man sich aber jetzt denkt, diesen Vorschlag mit OK übernehmen zu können, hat man sich getäuscht: OK bringt einen an den Listenanfang des eingegebenen Buchstabens. Beispiel: Ich möchte nach Köln und war da auch vorher schon unterwegs. Ich drücke auf „K“ und es wird zu „Köln“ im Display vervollständigt. Gehe ich jetzt aber auf „Liste“ oder „OK“, zeigt das Navi mir Einträge an, die mit „Ka“ anfangen, weil ich ja nur K eingeben habe.
Die Lösung ist ganz einfach: Man muss nur OK gedrückt halten, dann wird der Vorschlag übernommen. :doh:

Frühling – Zeit für Bewegung

Zugegeben, so richtig Frühling ist es noch nicht – auch wenn der Kirschbaum vor dem Bürofenster schon geblüht hat (bevor ihm dann der Frost die Frühlingsgefühle wieder ausgetrieben hat). Trotzdem hat es mich irgendwie gepackt und ich habe mir mein Fahrrad vorgeknöpft.

Schon seit einer ganzen Weile ärgert mich der zu niedrig eingestellte Lenker. Nicht viel zu niedrig, aber eben gerade die Kleinigkeit zu tief, um bei längeren Fahrten unbequem zu sein. Der vordere Bremszug ist hier der begrenzende Faktor – ab Werk für mich offensichtlich zu kurz.
Das haushaltseigene 16″ Fahrrad musste ersetzt werden, und das geht natürlich kaum ohne einen persönlichen Besuch im Fahrradladen. Dabei fand dann nicht nur ein neues Fahrrad (jetzt in 20″ mit Dreigangschaltung und richtiger Lichtanlage) sondern auch ein neuer Bremszug den Weg nach Hause – und das „Unglück“ nahm seinen Lauf…

Nach kurzer Bastelzeit steht fest: Das Fahrgefühl verbessert sich deutlich, wenn man den Lenker mal auf eine ergonomisch angenehme Höhe bringt. Dummerweise ist das Wetter nur noch nicht für längere Erprobungsfahrten geeignet. Also kommt, was kommen muss: Beim direkten Vergleich mit der Lichtanlage am neuen 20er kommt Neid auf, gepaart mit der Erkenntnis dass sich in den letzten 12 Jahren auch in diesem Bereich die Technik deutlich weiterentwickelt hat. (Kennt man ja: „Wo Sie grad schonmal dabei sind könnten Sie doch auch…“)

Nach diversen Stunden Internetrecherche   (und ein paar Lieferungen) sind dann doch noch ein paar mehr neue Teile dazugekommen:

  • Der Halogenscheinwerfer kommt in die Ersatzteilkiste und wird durch einen Axa Luxx70 Steady Auto mit Standlicht und Dämmerungsschalter ersetzt; das alte Rücklicht folgt dem Scheinwerfer und strahlt jetzt neu ebenfalls in LED-Technik von Busch + Müller mit Standlicht. Der neue Bordcomputer von Sigma wird seine Messgenauigkeit noch im direkten Vergleich mit dem GPS unter Beweis stellen müssen, sieht aber schon gut aus.
  • Der Paketbote hat auch ein neues Laufrad für vorn inklusive Nabendynamo (Shimano DH-3N72) gebracht (kostenmäßig lohnt sich die Umrüstung eines bestehenden Laufrads kaum, selber Einspeichen kommt nicht in Frage und machen lassen ist selbst mit Freundschaftspreis zu teuer); nach einer knappen Stunde sind Schlauch und Reifen mitsamt der neuen Felge eingebaut. Fehlt nur noch die Verkabelung der neuen LED-Lichtanlage; auch das ist nach einer guten Stunde erledigt und funktionsfähig. Der Seitenläufer-Dynamo wandert zu den anderen Teilen in die Ersatzteilkiste. Eigentlich sollte das Rücklicht ja auch zweiadrig verkabelt werden, aber das ist im Moment viel zuviel Aufwand und deswegen bleibt es vorerst unverändert mit Masse über den Rahmen.
  • Die alten Shimano M70 Bremsklötze (im Internet auch als „Felgenfresser“ bezeichnet) fliegen in die Mülltonne und werden durch BBB TriStop ersetzt. Der Unterschied ist deutlich fühl- und hörbar: die TriStop packen gewaltig zu (wie lange habe ich nicht mehr mit quietschenden Reifen gebremst?) und sind dabei lautlos (von einem zaghaften Quietschen bei den ersten zwei Bremsversuchen mal abgesehen) – definitiv eine lohnende Anschaffung.
  • Die Reifen sind auch schon reichlich abgefahren, da kommt demnächst ebenfalls Ersatz. Und wo ich schonmal dabei bin, gönne ich mir auch zwei neue Schläuche, die dann die Luft hoffentlich wieder besser halten.

Mal sehen, was mir noch so alles auf- und einfällt bevor das Wetter besser wird…..