UkeGeeks

Songsheets für Ukulele

Auch so ein endloses Thema: Im Web gibt es unendlich viele und alle sehen anders aus – man kann sich also niemals ein einigermaßen einheitliches Liederbuch zusammenstellen.

Es sei denn, man schreibt alle Songs selber nochmal ab und hübscht sie nach eigenen Vorstellungen auf, zum Beispiel mit den Griffdiagrammen….

Auf der Suche nach einem passenden Werkzeug für genau diese Aufgabe bin ich bei UkeGeeks.com gelandet – das sieht sehr vielversprechend aus. Sogar so vielversprechend, dass ich mir gleich mal die ganze Demo heruntergeladen und installiert habe; das muss ich mir unbedingt näher anschauen.

Im wesentlichen ist es eine größere JavaScript Bibliothek, die Lieder aus dem ChordPro Format (reiner Text) in ansehnliche und druckbare HTML-Seiten (auf Wunsch auch mit Griffbildern – wenn der Browser den <canvas>-Tag im CSS unterstützt) umwandelt.

Standardakkorde kann das Tool schon, für Sonderfälle kann man sich aber auch eigene Griffvarianten definieren – was will man mehr.
Hier mal ein kleines Beispiel: „Beyond the Sea“ in der Variante von UkuleleMike, vorgestellt auf Youtube. Mike verwendet zwei „Sondergriffe“: E (4447) und C#m (6444), die ich mir beide im Quelltext definiert habe.

Einfach mal anschauen: UkeGeeks Song-a-Matic Editor

Features:

  • Sopran- (GCEA) oder Bariton-Stimmung (DGBE) wird unterstützt; Notation kann umgeschaltet werden
  • Transposition +/- sechs Halbtöne
  • Griffbilder in Größe und Position anpassbar (am Seitenanfang, über dem Text, links, rechts)
  • eigene Akkorde können inkl. Fingersatz definiert werden

 

Das wird mich noch eine Weile beschäftigen…..

Ausprobiert: Peterson SC-1 StroboClip Tuner

Preislich ist das mit 69€ (bei Thomann) eher der Mercedes unter den Clip-on Stimmgeräten – trotzdem war ich neugierig, ob er wirklich auch so viel besser ist, wie er teurer ist (bspw. als der Planet Waves Minituner für 17,90€).

Beim Auspacken gibt er sich erstmal unhandlich in seiner würfelförmigen Blechdose. Die ist zwar schick, passt aber mit 7cm Kantenlänge nirgendwo mehr richtig rein, jedenfalls nicht bei mir. Das Zubehörfach im (Ukulelen-)Koffer ist zu klein und in den Gigbags ist sowieso kaum Platz für irgendwas. Zum Glück ist der Tuner selbst dann doch etwas handlicher, vor allem läßt er sich ganz gut zusammenfalten – so passt er dann auch in den Koffer. Auch hier wieder viel Blingbling mit einem Metallgehäuse (allerdings mit Seitenteilen aus Plastik); das wiederum sitzt auf einer griffigen Klemmhalterung aus Kunststoff. Die Anzeigeeinheit ist in fast alle Richtungen mit leichten Rasten drehbar, so kann man den Tuner bequem an der besten Stelle anklemmen und hat die Anzeige mit der orangenen Hintergrundbeleuchtung trotzdem immer gut im Blick.

Wo genau die beste Stelle ist, muss man ausprobieren. An der Ukulele gibt’s ja nicht soviel Platz an der Kopfplatte wo der Clip hinpasst…. Bei der Flea mit der offenen Kopfplatte ist es noch schwieriger: ganz hinten am Ende ist nicht optimal, besser ist es vorne am Übergang zum Griffbrett (da wo bei mir normalerweise der Minituner wohnt). Bei „normalen“ Kopfplatten läßt sich der Peterson schön mittig zwischen den Stimmwirbeln anklemmen und bleibt auch fest sitzen ohne zu verrutschen; die Halterung macht einen wirklich soliden Eindruck.

Betrieben wir der Tuner mit einer handelsüblichen CR2032 Knopfzelle, die sogar ein eigenes Fach im Inneren der Blechdose hat; die Batteriehalterung aus Plastik ist auch ohne Beschriftung verpolungssicher, falsch herum läßt sie sich nicht wieder einbauen. Eine kleine Bedienungsanleitung in zig verschiedenen Sprachen ist auch dabei, die deutsche Übersetzung wurde allerdings nicht von jemandem mit Deutschkenntnissen gegengelesen und ist dementsprechend teilweise wirr und unverständlich. Auf Englisch ist es jedenfalls besser verständlich.

Die Stroboskopanzeige ist auf jeden Fall erstmal ungewohnt, dafür aber sehr präzise. Peterson gibt eine Genauigkeit von 0,1 cent an – das ist ein Tausendstel Halbtonschritt und liegt auf jeden Fall weit unter dem, was meine ungeschulten Ohren noch an Abweichung hören können. Mit den direkten Mechaniken der Flea wird das Stimmen zum Geduldsspiel, der Tuner zeigt tatsächlich schon minimalste Änderungen der Saitenspannung an. Bei übersetzten Mechaniken geht es naturgemäß etwas einfacher. Spaßeshalber habe ich meine Flea mal mit dem eingebauten BBand Tuner sauber gestimmt und das Ergebnis mit dem Peterson kontrolliert: Es gab natürlich noch Optimierungspotenzial, allerdings nicht so deutlich als dass ich das auf die Schnelle tatsächlich auch hören konnte. Mag sein, dass sich diese Präzision erst im (professionelleren) Zusammenspiel mit anderen Instrumenten wirklich auszahlt – für den Hausgebrauch halte ich sie für übertrieben. Eher was für puristische Musiknerds…..

Technische Details etc. stehen auf der Herstellerseite, die wiederhole ich hier jetzt nicht komplett.

Die diversen Voreinstellungen für temperierte Stimmungen etc. sind für mich unnötig, so viele verschiedene Instrumente habe ich nicht und will ich auch nicht anschaffen.

Mein Fazit: für mich ist das nichts, der Präzisionsgewinn beim Stimmen ist mir zu teuer. In der Preisklasse meiner Ukulelen definitiv ein Overkill.

+ große, leicht ablesbare Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung (orange)
+ jede Menge Einstellmöglichkeiten für unterschiedlichste Instrumente (bis hin zum Dudelsack)
+ „sustain“-Modus für Instrumente, die nicht so lange nachklingen

– unhandliche Dose
– Displaybeleuchtung schaltet sehr schnell wieder ab – gut für die Batterie, aber schlecht zum genauer hinschauen
– teuer (bei Amazon sogar für 130€ gesehen…)

Ausgepackt: Roland mobile AC

Lieferumfang:

Wenn man das passende Kabel parat hat, kann man wirklich „out of the box“ spielen :) Und wie man auf den Bildern unten sieht, ist er zudem noch richtig klein und handlich – also echt portabel.

  • Anleitung
  • Tragegriff (ein Gurt, kein fester Bügelgriff)
  • 6 Batterien (AA, Mignon)
  • Verstärker
  • ein Netzteil ist nicht enthalten, das muss man sich bei Bedarf dazukaufen;
    empfohlen wird das Roland PSB-230EU (ab 29€ im Fachhandel). Bei Laufzeiten von ca. 15 Stunden mit einem Batteriesatz ist das aber verschmerzbar – auch wenn es auf Dauer umweltfreundlicher wäre.

Anschlüsse:

  • Netzteil (9V)
  • Kopfhörer (3,5mm Klinke)
  • Gitarreneingang (6,3mm Klinke)
  • Mikrofoneingang (6,3mm Klinke)
  • Audio 3,5mm Klinke oder Cinch
  • Erdungsschraube auf der Rückseite

Einstellmöglichkeiten:

  • Lautstärke für jeden Eingangskanal
  • Chorus-Effekt für Gitarreneingang (ein/aus)
  • Wide-Effekt (ein/aus)
  • Tone
  • Reverb

Beim Einschalten fällt auf, dass der Verstärker ein leichtes Grundrauschen von sich gibt, selbst wenn alle Regler auf Minimum stehen. Das Rauschen läßt sich mit dem Mikrofonregler auch nach Belieben lauter stellen – ob das so sein soll?

Funktionstest folgt….

UAS – was ist das?

Manche wissen es, aber den meisten dürfte UAS unbekannt sein. Das kann ich ändern.

UAS ist die Abkürzung für Ukulele Acquisition Syndrome, auf Deutsch: Ukulelen-Anschaffungs-Syndrom.

Nach Meinung von Experten (die allerdings leider zumeist auch davon befallen sind) handelt es sich dabei aber keineswegs um eine Krankheit, sondern lediglich um ein Ungleichgewicht zwischen Ukulelenbestand und Kontostand, welches sich auf ganz natürliche Weise mit der Zeit ausgleicht. (Einige andere Erklärungsversuche findet man auch in den einschlägigen Internetforen)

Nach Meinung von Außenstehenden handelt es sich mindestens mal um einen Spleen, der zuweilen auch groteske Züge annehmen kann: Es soll Leute mit deutlich zweistelligen Ukulelenbeständen geben – und es handelt sich dabei nicht um Händler, sondern um Besitzer und -nutzer. Und wie bei üblich gibt es endlose Ausreden, mit denen die Anschaffung der nächsten Ukulele begründet bzw. gerechtfertigt wird.

Kurzum: wer UAS hat, sammelt Ukulelen (und spielt sie meistens auch mehr oder weniger gut; in der Regel werden die angeschafften Ukulelen proportional zum Können besser und teurer).

Die gleiche Symptomatik zeigt sich übrigens gerne auch bei Gitarrenspielern, allerdings bleibt da die Anzahl der Instrumente deutlich niedriger – dafür kostet eine gute Gitarre auch gerne mal mehr als eine gute Ukulele. Was natürlich nicht heißen soll, dass man für eine Ukulele nicht auch ganz locker mehrere Tausend Euro ausgeben kann…

Langer Rede kurzer Sinn: auch ich bin befallen; das zeigt sich ganz deutlich. Glücklicherweise leidet mein Kontostand noch nicht darunter…

Nicht mehr im Bestand: Flea M-40 und die beiden Flukes

Es fehlt: eine rote Makala Dolphin, die an und an oben im Kopfbild auftaucht – die habe ich zwar auch selbst gekauft, aber verschenkt.

UAS Nebenwirkungen: Stempeln

Eine echte Rarität aus der Rubrik „Dinge, die man unbedingt haben muss“ :irre::

ukulele_stempelEin Motivstempel extra nur für bzw. mit Ukulele. Ist bei meiner letzten Bestellung „rein zufällig“ im Warenkorb gelandet und macht mir Freude.
Gefunden habe ich den Stempel bei Mercatino dell’ukulele; es gibt ihn auch mit Motiv „Fluke“ – die habe ich ja (wie anderswo schon geschrieben) nicht gekauft, da brauche ich dann auch keinen Stempel von…

Wenn jemand noch andere Bezugsquellen bzw. andere Stempelmotive mit Ukulelen (nicht Gitarren, da gibt es einige) kennt kann er die gerne als Kommentar veröffentlichen – ich habe jedenfalls noch nichts gefunden. Genau genommen habe ich noch nicht mal diesen Stempel beim Suchen gefunden sondern bin da wirklich nur zufällig drauf gestoßen….

Fluke vs. Flea

Mehr oder weniger zufällig konnte ich heute mal Fluke und Flea in Konzertgröße direkt vergleichen. Diese kultigen Ukulelen werden in USA von The Magic Fluke Company (Flea Market Music) hergestellt und sind auch direkt ab Werk online erhältlich; Rückfragen und Sonderwünsche werden sehr freundlich und schnell beantwortet. Leider gibt es in Europa nur wenige Händler, selber importieren ist trotz niedrigem Dollarkurs relativ teuer; Ukulelen kosten zwar nur 3% Zoll, aber auf den Endbetrag (Kaufpreis + Versand + Zoll) werden 19% Einfuhrumsatzsteuer fällig. Ich habe diesmal in Italien bei Mercatino dell’ukulele (dem Ukulelenhandel des bekannten Saitenherstellers Aquila) eingekauft, die haben eine sehr gute Auswahl in verschiedenen Größen und Farben – und auch Modelle mit Tonabnehmer am Lager.

Der Korpus aus Kunststoff (GFK) und macht einen fast unzerstörbaren Eindruck, ähnlich wie bei den Gitarren von Ovation. Feuchtigkeit ist an der Stelle jedenfalls kein Problem… Beide sind unten abgeflacht, man kann sie tatsächlich problemlos auf dem Boden abstellen. Diese ungewöhnliche Form macht allerdings die Anbringung eines Gurtknopfes (wenn man denn einen braucht) etwas schwieriger; ich habe mir dafür einen Magnetgurt angeschafft, der ohne festen Gurtpin auskommt und auch seitlich am Korpus hält, ohne die Standfähigkeit zu beeinträchtigen.

Die Decke ist ein 1,5mm dünnes dreilagiges Laminat (Fichte oder Birke, die Angaben sind widersprüchlich – werde ich mal direkt beim Hersteller nachfragen). Die Brücke ist aus Holz (Bubinga) mit einer Stegeinlage aus Kunststoff; die Flea ohne Tonabnehmer hat normalerweise nur eine einteilige Kunststoffbrücke. Aus Gründen :mrgreen: habe ich mich für die grüne Lasur entschieden, erhältlich sind sie aber auch in etlichen anderen Farben und nur mit Klarlack.

Das Griffbrett mit 15 Bünden ist ebenfalls aus Kunststoff und hat durch den Nullbund eine wunderbar flache Saitenlage. Zu Anfang muss man immer etwas genauer hinschauen, weil die „Bundstäbe“ sich farblich nicht vom Griffbrett abheben. Durch die Massenfertigung im Spritzguss ist dieses Griffbrett bundrein, hier sitzt jeder Bund genau an der richtigen Stelle. Der flache Hals ist aus Ahorn und liegt – wie ich finde – angenehm in der Hand.

Bei beiden ist ein aktiver BBand U1.5T als Tonabnehmer eingebaut; der Stecker sitzt rechts unten an der Seite, die Regler links oben.

Noch sind die werksseitigen Aquila Nylgut aufgezogen, über kurz oder lang werde ich aber grüne und/oder rote Aurora aufziehen, die ich noch in der Schublade liegen habe (die Idee einer grünen Ukulele ist bei mir nicht ganz neu, da habe ich schonmal was vorbereitet…).

Unverstärkt hört man der Fluke den größeren Korpus an, sie klingt einfach voller. Erstaunlich laut sind sie beide. Klangbeispiele gibt es auf Youtube in Hülle und Fülle, eigene Aufnahmen erspare ich mir an dieser Stelle. Mangels geeignetem Verstärker konnte ich nur das integrierte Stimmgerät ausprobieren – es funktioniert und zeigt präzise an, in welcher Richtung man noch vom richtigen Ton entfernt ist. Leider gibt es keine Näherungsanzeige, so dass das Stimmen mit den direkten Mechaniken viel Fingerspitzengefühl erfordert.

Übrigens: nur die Flea bleibt, auch wenn sie klanglich hinter der Fluke zurücksteht. Die Fluke sieht einfach zu sehr nach Balalaika aus und zu wenig nach Ukulele…

Planet Waves Mini Headstock Tuner PW-CT-12 NS

Ab und an findet man ja Sachen und fragt sich, wie man überhaupt vorher ohne auskommen konnte – dieses handliche kleine Stimmgerät gehört für mich auf jeden Fall dazu.

Es liegt in der Natur der Ukulele, dass sie nicht gerade zu den stimmstabilsten Instrumenten gehört; nachstimmen ist (vorsichtig ausgedrückt) häufiger nötig, auch wenn man nur alleine spielt und auf keine anderen Instrumente Rücksicht nehmen muß. Dieser Tuner wird einfach an die Kopfplatte geklemmt und kann da „für immer“ dranbleiben.Der Klemmmechanismus ist stabil und hält, allerdings macht er tatsächlich auch nicht den Eindruck, als würde er einen häufigen Wechsel lange durchhalten. Es ist keine Federklemme, sondern eine Ratsche, ähnlich wie bei einem Kabelbinder. Nur dass sich die Ratsche hier natürlich wieder lösen läßt ;-)

Von vorne ist er unauffällig, und dank seiner Winzigkeit fällt er im wahrsten Sinne des Wortes auch nicht wirklich ins Gewicht. Die Anzeige ist 360° drehbar und läßt sich so immer irgendwie in eine bequem ablesbare Position bringen. Unten mal ein paar Bilder vom Tuner an meiner Kala Concert und der Flea. Die Batterie (Größe Mignon = AA) dient nur zum Größenvergleich, der Tuner läuft mit einer CR2032 Knopfzelle, die praktischerweise auch gleich im Lieferumfang enthalten ist.

 

Ein paar Highlights:

  • Cliptuner (allerdings eher nicht zum häufigen Wechseln)
  • Piezo Tonabnehmer (unempfindlich gegen Umbgebungsgeräusche)
  • chromatisch
  • zweifarbige Anzeige (rot/grün) incl. Balken für die Stimmlage
  • kalibrierbar 430-450 Hz
  • automatische Abschaltung

Die Bedienung ist denkbar einfach: Deckel mit einer Münze o.ä. öffnen, Batterie einlegen (+ nach oben), Deckel wieder verschließen. An einer passenden Stelle der Kopfplatte anklemmen, anschalten, anschauen – fertig. Da es bei der Ukulele im Gegensatz zur Gitarre etwas enger zugeht habe ich den Tuner nach links oben montiert; dadurch stört er die linke Hand weder beim Stimmen noch beim Greifen – und man verdeckt sich beim Stimmen auch nicht die Anzeige. Beim Einschalten wird im Display kurz die eingestellte Frequenz angezeigt; diese läßt sich mit dem zweiten Knopf in 1Hz-Schritten von 430-450 Hz verändern.

An dieser Stelle Dank an Aldrine Guerrero von Ukuleleunderground, bei dem ich zuerst auf den Tuner aufmerksam wurde als er ihn in einem kurzen Video vorgestellt hat:

Mehr Informationen direkt beim Hersteller.

Erhältlich z. B. bei Amazon, Thomann, SchneiderMusik – weitere Händler findet Google.

Der Sommer wird bunt

Ukulele kann ja süchtig machen – man findet immer wieder irgendwas Neues für die eigene Sammlung….

Im Internet bin ich auf bunte Saiten gestoßen; die Idee fand ich sofort spannend. Also habe ich mich ein klein wenig auf die Suche gemacht und sehr schnell herausgefunden, dass es sich bei den farbigen Saiten von Aurora im Grunde genommen ja auch nur um Aquila-Saiten handelt. Mit denen habe ich ja schon durchweg positive Erfahrungen gemacht, also war der Kaufwunsch geweckt.

Zum Glück gibt es auch in Deutschland einen Händler, der zudem noch schnell und versandkostenfrei mit der Deutschen Post  liefert: SchneiderMusik aus Bad Elster. Vor ein paar Tagen hatte ich dort über Amazon schon einen Satz Gitarrensaiten bestellt (wir hatten da noch so eine kleine rosa Kindergitarre rumliegen, die sich partout nicht stimmen lassen wollte….); die Ukulelensaiten habe ich dann gleich direkt bei Schneider bestellt. Und weil es ziemlich schwierig ist, vernünftige Fotos zu den Farbbezeichnungen von Aurora zu bekommen habe ich gleich drei Sätze bestellt: nitro lime, red und multicolor. Selber sehen gibt eben immer noch den besten Eindruck ;-)

multicolor: G=orange, C=purple, E=green, A=red

Die multicolor mussten dann gleich letzte Woche noch eben schnell auf meine Makala Sopran drauf, damit sie sich übers Wochenende schonmal setzen können.

Und jetzt? Habe ich die ideale Lern-Ukulele: jede Saite hat eine andere Farbe, d.h. Anfänger müssen sich nicht mehr großartig mit Saitenzählen („wo war nochmal die 3. Saite?“) beschäftigen, sondern haben gleich klare Verhältnisse („rot 2. Bund, lila 1. Bund“)
Klanglich sind die Saiten mit den Aquilas vergleichbar – was jetzt keine riesige Überraschung ist, da ja beide vom gleichen Hersteller (Aquila) kommen. Im ersten Eindruck sind die Auroras ein ganz klein wenig weicher im Ton. Dafür scheinen sie aber oberflächlich rauher zu sein, denn beim zaghaften Drüberstreichen können sie ganz gut quietschen. Einen ähnlichen Effekt kann ich auch auf den weißen Nylgut-Aquilas erzielen, da ist er aber längst nicht so stark. Wenigstens vergeht der Effekt mit der Zeit, anscheinend glätten sich die Saiten unter Zug und beim Bespielen.

Foto von der neu besaiteten Makala folgt bei Gelegenheit…. Sieht lustig aus.

Zu den grünen Saiten würde eigentlich eine grüne Makala Dolphin perfekt passen – aber wofür außer vielleicht zum Mitnehmen auf die Alex würde ich noch eine Sopran-Uke brauchen? Noch dazu eine mit giftgrünen Saiten? Vor allem wo ich mit meinen großen Händen doch auf Konzert-Ukulelen besser zurechtkomme?
Es wird wohl eher darauf hinauslaufen, dass die grünen Saiten als Ersatz in die Schublade kommen…

Edit 2012-01-28:

FLUKE UkelyptusOder ich schaffe mir noch eine grüne Fluke an :? – die ist zwar eine Ecke teurer als die Dolphin, dafür aber auch um Längen besser wenn es um Bundreinheit und Spielbarkeit geht. Leider habe ich in Europa noch keinen Händler gefunden, der eine hat; zum Glück liefert Fleamarketmusic aber weltweit…

 

Hier endlich auch ein Foto von der Makala; und wenn man die Enden ordentlich macht, kann man auch auf’s Abschneiden verzichten…
MK-S_Aurora_0970  MK-S_Aurora_0971