Bye-Bye, Sugarsync

Man kann sicherlich endlos lange darüber diskutieren, ob und welche Dienstleistungen im Internet kostenlos verfügbar sein sollten – ich gebe zu, dass ich im privaten Gebrauch eher zu kostenlosen Angeboten tendiere (wohl wissend, dass ich dort oft auch selbst die Ware bin und nicht der Kunde).

Wenn dann ein kostenloses Angebot auf einmal kostenpflichtig wird, trennen sich unsere Wege – die im Preis enthaltenen tollen Zusatzfeatures sind meistens an meinem persönlichen Bedarf vorbei (ansonsten hätte ich ja gar nicht erst mit der Nutzung des kostenlosen Paketes angefangen). sugarsync_upgrademailEin aktuelles Beispiel ist Sugarsync, bei denen ich seit geraumer Zeit 5 GB Cloudspeicher nutze. Mehr brauche ich nicht, von daher haben mich die größeren Pakete (ab 30 GB aufwärts) nie interessiert.

Warum also sollte ich jetzt 60 GB (kleinere Pakete werden nicht mehr angeboten) bezahlen, wo ich doch schon von den 5 GB nur knapp 3 nutze? :irre:

Auch ein noch so toller Rabatt von 75% (im ersten Jahr) wird mich nicht dazu bringen, mein Geld für etwas auszugeben, was ich in dieser Form schlicht und ergreifend nicht brauche.

Also leiste ich gern meinen kleinen Beitrag zur Rentabilisierung der Kundenstruktur bei Sugarsync und verabschiede mich, höchstwahrscheinlich auf Nimmerwiedersehen.

Zumal es ja mit ownCloud eine durchaus brauchbare Alternative gibt. Bisher hatte ich beide parallel im Einsatz, das wird sich jetzt wohl ändern.

Ab in die Wolke?

LogoEigentlich schon immer habe ich das Problem, zumindest bestimmte Dateien über mehrere Computer hinweg synchron zu halten – immer wieder mit dem USB-Stick hin- und herlaufen oder sich Dateien per Mail schicken ist auf die Dauer keine wirklich zufriedenstellende Lösung. Und spätestens wenn man die gleiche Datei auf zwei unterschiedlichen Rechnern bearbeitet, kommt man gehörig ins Schleudern….

Beim Surfen bin ich dann heute auf SugarSync gestoßen – und habe mich gleich mal zum Ausprobieren angemeldet.