Webseite beschleunigen mit CloudFlare?

Lassen wir doch erstmal den Anbieter selbst sprechen:

CloudFlare entwickelt, die CDN (Content Delivery Network) ohne das Erbe der letzten 15 Jahre. Unsere proprietäre Technologie nutzt den letzten Änderungen auf Hardware-, Web-Server-Technologie und Netzwerk-routing. Das heißt, haben wir die Next-Generation-CDN gebaut. Das Ergebnis ist eine CDN, der ist zu gründen, günstiger, einfacher und besser als alle älteren CDN, die Sie versucht haben, vor.

Wir bauen unsere Hardware von Grund auf, was bedeutet, dass wir die Hardware-Komponenten wählen Sie auf der Chip-Ebene. Unsere proprietäre Software ermöglicht es uns, Millionen von Anfragen pro Sekunde effizient zu verarbeiten. Wir betreiben unser eigenes Netzwerk, so wählen wir die genaue Lage unseres Randknoten-den strategischen Punkten im Internet. Dies ist notwendig, um sicherzustellen, dass Ihre Besucher bekommen die schnellsten Ladezeiten und beste Performance.

CloudFlare ist EUR reduziert Hopfen und senkt Latenzzeit. Im Durchschnitt liegt ein Antrag weniger als 10 Hopfen und dauert weniger als 30ms. Das Ergebnis? Ihre Website erhält eine globale Präsenz auf einem erschwinglichen Budget.

Ähm ja.
Wieder ein schönes Beispiel dafür, dass man Übersetzungen doch besser von lebenden Menschen gegenlesen lassen sollte…..

Genug gelacht und mal wieder zurück zur eigentlichen Frage. Kurze Ladezeiten werden im Web ja immer gerne genommen, von daher klingt das Angebot verlockend. Und da mein Provider Arvixe testweise einen direkten Link zu CloudFlare zur Verfügung stellt war die Versuchung groß, es direkt hier am lebenden Objekt mal zu probieren. Zumal es nichts kostet, jedenfalls in der Basisversion.

Zuerst mal die aktuelle Performance feststellen: Google PageSpeed wirft spontan 92/100 Punkte aus, YSlow attestiert 81 Punkte. Das ist nicht sooo schlecht, aber auch kein Wunder: hier läuft ja schon das W3 Total Cache Plugin.

CloudFlare einrichten ging tatsächlich in ein paar Minuten, allerdings nur, weil ich bei Arvixe auch direkten Zugriff auf alle DNS-Einträge der Domain habe. CF erfordert nämlich, dass die Nameserver auf CF umgestellt werden – ansonsten kann der Dienst nicht genutzt werden. Damit dürfte dieses CDN für die meisten Benutzer von shared hosting in Deutschland unerreichbar bleiben, denn in der Regel hat man da keinen Zugriff auf die Nameserver seiner Domains.

Nach der erfolgreichen Aktivierung noch schnell das offizielle CloudFlare Plugin installiert und W3TC mit CloudFlare verknüpft, dann kann der Geschwindigkeitsrausch losgehen :D
PageSpeed wirft sage und schreibe 93 Punkte aus, YSlow steigert sich auf 82. Na das hat sich aber echt gelohnt :o
Pingdom pendelt sich bei etwa 1,8s Ladezeit für die gesamte Startseite ein; WebPageTest.org kommt auf 7,4s (first view) und 3,5s (repeat view). Bei beiden wurde von Amsterdam aus getestet, der Server selbst steht in USA.

Mein erstes Fazit: Für diese kleine Seite bringt Cloudflare nichts. Das mag bei anderen Websites mit mehr (internationalen) Besuchern durchaus anders aussehen – aber hier ist es nur eine Fingerübung.
Allenfalls lassen sich durch den verteilten Cache kleinere Serverausfälle und Performance-„Löcher“ (die leider ab und an mal vorkommen) kompensieren; das läßt sich aber so auf die Schnelle nicht nachmessen.

 

zwangsweise offline…

Nachdem die letzte Woche schon besch…..eiden angefangen hatte gab es gegen Ende doch noch eine bemerkenswerte Steigerung: In der Nacht zum Freitag ist mir heimlich still und leise meine Fritz!Box „abgeraucht“ – sie hat einfach den Dienst quittiert :(

Eigentlich nicht so schlimm, sollte man meinen.

Aber: kurz vor dem Wochenende komplett ohne Internet und (Festnetz-)Telefon dastehen ist schon ein ziemlich blödes Gefühl. Ein erster kurzer Test konnte auch nur das Netzteil als Fehlerursache ausschließen: wenn die externe Festplatte damit funktioniert, sollte die Fritzbox das auch tun.

Zweites aber: die Box ist war gerade mal 15 Monate alt. Das sieht mir doch sehr nach einem Garantiefall aus. Zumal das Gehäuse an einer Stelle irgendwie nach thermischer Verformung aussieht (Foto folgt bei Gelegenheit siehe Bild). Das sollte im Regelbetrieb doch eigentlich nicht vorkommen, schon garnicht wenn die Box offen und frei im Regal steht.

Zum Glück kann man bei Mindfactory sehr schnell und bequem einen Rücksendeschein ausdrucken, damit ging die kaputte Box dann auch blitzschnell am Freitagabend noch auf die Reise.

Und zum Glück war ich das ganze Wochenende in Bremen.

Und zum Glück kann ich mich nur schwer von Dingen trennen: mein gutes altes DSL-Modem und der alte Router lagen fein säuberlich verpackt noch im Schrank :) Jetzt geht wenigstens das Internet wieder; auf Festnetztelefonate werde ich wohl ein paar Tage verzichten.

Bleibt nur noch abzuwarten, wie schnell DHL das Paket transportiert (dummerweise liefert die Sendungsverfolgung auch nach Eingabe der PLZ kein Ergebnis außer dem Hinweis auf die gebührenpflichtige 01805er Telefonnummer) und wie schnell Mindfactory den Garantiefall abwickelt…

Update 26.01.2012

Mindfactory bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm……Auf schriftliche Nachfrage wurde mir von der Reklamationsabteilung am 25.1. um 12:16 mitgeteilt, dass noch keine Sendung von mir eingetroffen wäre. Daraufhin habe ich heute morgen erstmal die gebührenpflichtige Nummer von DHL angerufen und siehe da: „Ihre Sendung wurde am 23.1.2012 um 9:36 zugestellt“. Diese Information inkl. dem Namen des entsprechenden Mitarbeiters der die Zustellung quittiert hatte habe ich daraufhin der Reklamationsabteilung mitgeteilt – und auf wundersame Weise hatte ich nur 9 Minuten später eine Bestätigung über den Wareneingang.

So weit, so gut, könnte man meinen. Aber es kommt noch besser:

Hiermit bestätigen wir Ihnen den Erhalt der Ware, leider konnten wir nicht feststellen, das es sich um ein Gewährleistungsfall handelt.
Wir haben die Ware daher ohne Anerkennung einer Rechtspflicht zur Prüfung der Garantieansprüche zum Lieferanten / Hersteller aus Kulanz weitergeleitet.
Die weitere Bearbeitung Ihres Artikels erfolgt durch den Hersteller/Lieferanten. Dies wird ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Sobald sich der Artikel wieder auf dem Weg zu Ihnen befindet, werden Sie automatisch per Mail informiert.
Wir bitten Sie höflich um ein wenig Geduld.
Vielen Dank.

Da frage ich mich doch, wie ein Gewährleistungsfall aussehen muss, damit er festgestellt werden kann….

Update 08.02.2012

AVM hat (wie erwartet) die Box getauscht, heute kam ein Päckchen von Mindfactory bei mir an – und ab heute abend wird zuhause wieder ganz normal telefoniert :)

Und diesmal werde ich mir auch eine Lösung für regelmäßige Backups der gesamten Fritzbox überlegen….

Ab in die Wolke?

LogoEigentlich schon immer habe ich das Problem, zumindest bestimmte Dateien über mehrere Computer hinweg synchron zu halten – immer wieder mit dem USB-Stick hin- und herlaufen oder sich Dateien per Mail schicken ist auf die Dauer keine wirklich zufriedenstellende Lösung. Und spätestens wenn man die gleiche Datei auf zwei unterschiedlichen Rechnern bearbeitet, kommt man gehörig ins Schleudern….

Beim Surfen bin ich dann heute auf SugarSync gestoßen – und habe mich gleich mal zum Ausprobieren angemeldet.

Wunschzettel: Stirnlampe

Eher ein Bedürfnis als ein echter Bedarf, deswegen kommt sie auf den Wunschzettel:

Die Stirnlampe Petzl Tikka XP², erhältlich im gut sortierten Fachhandel (also z. B. bei Globetrotter oder Bergzeit)

Die Tikka XP2 ist sehr kompakt konstruiert, spritzwasserdicht, sehr hell (in 3 Stufen dimmbar) und verfügt zusätzlich über eine rote LED für bessere Nachtsicht. Sie besitzt eine integrierte, aufschiebbare Streuscheibe (fürs Lesen und Hantieren). Ein Blinkmodus für beide LEDs und ein Batterieindikator runden die XP2 optimal ab. Auf höchster Stufe leuchtet sie mit 60 Lumen ca.60 Meter weit, die Brenndauer liegt bei max. 160 Stunden (abgedimmt). Verstellbares Elastik-Stirnband mit Signalpfeife, schwenkbares, robustes ABS-Gehäuse, High-Output-LED, fast schattenfreie, computerberechnete Linse. Die Stirnlampe wird mit 3 AAA-Batterien betrieben (im Lieferumfang enthalten).

Update 02.12.2011

Angesichts meines bevorstehenden Segeltörns habe ich mich jetzt für die Anschaffung einer Stirnlampe entschieden; hauptsächlich, weil mich die Kombination von weißem und rotem Licht in einer kompakten Lampe gereizt hat. Beides brauche ich immer wieder, aber im Moment nutze ich dafür zwei getrennte Lampen.

Gekauft habe ich aber nicht die Tikka XP2, sondern eine Black Diamond Spot, diesmal bei Unterwegs.

Die Black Diamond Spot glänzt wahlweise mit zwei weißen LED für den Nahbereich (lesen, arbeiten), zwei roten LED (für gute Nachtsicht) oder einer fokussierten, weit reichenden High Power LED mit 75 Lumen Leuchtkraft für die Orientierung unterwegs. Sie ist stufenlos dimmbar (plus Blinkmodus) und mit ihrem geringen Gewicht ist die Spot die optimale Stirnlampe für alle Fälle, bei denen man kurzzeitig immer wieder mal viel Licht braucht, aber ansonsten möglichst wenig mitschleppen möchte. Die Brenndauer liegt – je nach Modus – zwischen 50 bis 200 Stunden. Die Kopflampe ist wasserfest nach IPX 4 Standard, und verfügt über einen schwenkbaren Reflektor. Alle Modi werden über einen gummierten, gut definierten Druckknopf gesteuert. Mit einer Tastensperrfunktion (man hält den Schalter für 6 Sekunden gedrückt) wird ein unbeabsichtigtes Einschalten der Lampe verhindert.

Warum? Ganz einfach: Die Spot bietet mindestens gleichwertige Leistungen für rund und roh 14 € wenigerfür diesen Betrag kann ich gut und gerne auf die Signalpfeife verzichten (bzw. notfalls noch eine extra Pfeife kaufen). Außerdem läßt sich das Weißlicht der Spot stufenlos dimmen – leider geht diese Einstellung aber beim Ausschalten verloren, so dass man beim Einschalten erstmal volle Helligkeit hat. Das Rotlicht läßt sich nicht dimmen, das ist aber bei der sowieso geringeren Helligkeit verschmerzbar.

Mal sehen, wie sich die Lampe in der Praxis bewährt….